Da ich mit diesem Thema möglichst offen umgehen möchte und sehr gerne erfahren würde, was die Leser dieses Blogs davon halten, schreibe ich diesen zusätzlichen Beitrag.

Lange bin ich noch nicht im Bloggergeschäft und ich möchte natürlich möglichst viel ausprobieren. Beispielsweise wollte ich auch testen, ob ich es vielleicht schaffe, dass die Serverkosten durch die gezielte Einblendung von Werbung gedeckt werden können

Ob ich dies schaffe, oder nur zu einer Besucherabwanderung führt, weiß ich leider noch nicht.

Was ich mir so gedacht habe:
Ich schalte bei den suchmaschinenrelevanten und detailliert recherchierten Themen eine unauffällige Google Textwerbung, die sich auf den aktuellen Text beziehen sollte. Hier ein Beispiel:

Was ich auf jeden Fall verhindern möchte sind nervende, blinkende Banner oder sogar Popups!

Also dies soll bedeuten, dass ich zum Beispiel in meiner neuen Reihe - SMS billiger versenden - ab und zu eine solche Textwerbung einblenden möchte. Aber nicht bei Posts, bei denen Werbung überhaupt nicht angebracht sind.

Die Idee hinter AdSense, themenrelevante Werbung zu zeigen, finde ich sehr gelungen und ich möchte es zumindest mal testen.

Besonders bei diesem Thema, würde ich mich sehr über Feedback freuen.

10 Antworten zu “Werbung auf meinem Blog / Werbung auf Blogs”

  1. Dürrbi sagt:

    Bei dem Thema stecke ich derzeit auch. Einerseits möchte ich zumindest schon mal all denen, die von Suchmaschinen eintrudeln, themenspezifische Werbung einblenden. Andererseits möchte ich meine Leser auch nicht verschrecken.

    Aktuell wird nur ein bisschen Textbox in der Sidebar (themenbezogen) eingeblendet und eine Anzeige zwischen Post und Kommentarfeld. Von Suchmaschinen eintrudelnde habe ich gekoppelt mit Landings Siteseine zusätzliche Google Anzeige eingeblendet. (Dummerweise trifft das derzeit auch alle Google-Reader-Nutzer). Ich bin aber kein Freund davon, dass vor lauter Werbeanzeigen der eigentliche Beitrag in den Hintergrund rückt.

    Ich glaube aber mit Google AdSense eine gute Wahl getroffen zu haben, so passt die eingeblendete Werbung auf jeden Fall zum größten Teil thematisch zum Inhalt der umgebenden Seite. Und genau das ist ja auch dein Antritt bei der Sache.

    Ab wann sich dass ganze amortisiert steht noch in den Sternen…

  2. Markus sagt:

    Vielen Dank für den sehr ausführlichen Kommentar! Also die Werbung auf eurer Seite, finde ich keineswegs störend.

    Ich kann wohl hier für mich sagen, dass mich persönlich Werbung nicht stört, solange sie nicht aufdringlich ist. Hiermit meine ich extrem animierte Banner (wie z.B. Sie sind der 1.000.000 Besucher etc.) oder auch Popups.

  3. Caracasa sagt:

    Finde ich ebenfalls voll okay und mache es auch bei einer meiner Seiten. Adblocken kann man es ja auf Wunsch immer noch.

  4. Dürrbi sagt:

    Persönlich finde ich am schlimmsten dieser sogenannten “Layer-Ads”, diese Flash basierten Einblendungen, die sich dermaßen störend in den Vordergrund legen und meist nur nach dem Klick auf einen klitzekleinen schwer zu findenden “Schließen-Button” verschwinden.

    “Normale” Werbebanner kann ich bei Bedarf immer noch mit diversen Browser-Plugins herausfiltern, diese “Layer Ads” in der Regel aber nicht, ohne Flash generell zu deaktivieren. Alles was zudem blitzt und blinkt ist in der Regel eh nur lästig.

    Ein interessanter Blog-Eintrag zum Thema “Werbung im Blog” ist auch bei Sebbi.de zu finden.
    Von diesem Beitrag ausgelöst habe ich überhaupt erst zu Google AdSense angemeldet. Vielleicht schaffe ich es ja auch nach 12 Monaten meinen Blog aus den Werbeeinnahmen zu finanzieren…

  5. tobe sagt:

    Hi Markus, beim Thema Werbung ist Google Adsense bisher auch meine allererste Wahl gewesen, auch wenn es im Bereich der kontext-abhängigen Textads schon andere Anbieter gibt.
    Auch ebay hat nach dem Vorbild von Google mittlerweile inhaltssensitive Werbung im Angebot, die auch nicht schlecht bezahlt wird. Wenn du viel über technische Geräte schreibst oder allg. eben Konsumgegenstände, wäre das vielleicht auch noch eine Überlegung wert.
    Banner sind für mich kein absolutes Nogo, allerdings würde ich nicht mehr als ein Bildbanner pro Seite verwenden.

    Beim Thema Werbung auf Blogs wäre ich jedoch aus einem anderen Grund vorsichtig. Als Begründung sei hier einmal meine rechtliche Auseinandersetzung mit einer Firma aufgeführt. Die Klage, mit der man mich mundtot zu machen versucht, setzt mich mit einem Unternehmen gleich. Warum? Weil ich Werbung auf meinem alten Blog schaltete. Nur so konnte man mich auf Geschäftsschädigung im Zusammenhang mit unlauterem Wettbewerb verklagen.

    Ein Aspekt, den ich dir als Entscheidungskriterium nur nahelegen kann. Wie du vielleicht gesehen hast, habe ich auf meinem neuen Blog keine Werbung mehr geschaltet.

  6. Dürrbi sagt:

    @Tobe:
    Verstehe deinen Ansatz… aber nicht ganz.
    Beim Einsatz kontextsensitiver Werbung hat man ja zuerst einmal keinerlei Einfluss, welche Anzeigen eingeblendet werden. Wenn man also über schlechte Erfahrungen mit einem Produkt A vom Hersteller B schreibt, kann dieser einem doch keine Geschäftsschädigung vorwerfen, wenn zufällig zu seinem Besuch ggf. eine Anzeige zu seinem Produkt geschaltet ist.

    Ich kenne ja die Vorgeschichte nicht, daher sind da alles nur Mutmaßungen. Wenn ich aber eine gezielte (nicht kontext-sensitive) Werbung für ein Produkt mache und dann negativ darüber berichte, kann das ganze schon anders bewertet werden.

    Wenn ich aber in einem einzigen Blog-Eintrag eine schlechte Erfahrung blogge, weil Produkt A in meinen Auge totaler Käse ist und nicht funktioniert, ist das zunächst doch erstmal feie Meinungsäußerung. Inwieweit dies als Rufschäding betrachtet werden kann, lasse ich erstmal dahingestellt.
    Aber prinzipiell sollte man eh überlegen, was man mit welchen Worten im Blog schreibt. Der Ton macht die Musik…

  7. Markus sagt:

    Dürrbi und Tobe, vielen Dank für eure Kommentare.
    Ich kann mich deiner Meinung nur anschließen, Dürrbi! Man sollte auf jeden Fall auf die Wortwahl achten und versuchen belegbare Fakten zu verwenden. Blogger sind ja irgenwie auch “kleine Journalisten” und sollten nicht einfach unrecherchiert drauf losschreiben, wie ich finde :)

    Aber das hängt auch vom Format des Blogs ab… es gibt ja Seiten, die ehr als eine Art privates Tagebuch für Freunde und Bekannte geführt werden und andere, die sich schon semiprofessionell und mit teilweise hohen Besucherzahlen an das Thema Bloggen herangehen

    Aber bei Tobe sieht die Sache schon ein bisschen anders aus. Auf http://tobe.blogg.de/eintrag.php?id=782 kannst die ganze Sache etwas genauer verfolgen. Ich hoffe für Tobe, dass die Kosten für den Rechtsstreit nicht weiter in die Höhe steigen.

  8. Dürrbi sagt:

    Ja habe es gerade gelesen. Echt heftig was da mit ihm getrieben wurde (oder noch getrieben wird ?). Leider darf man den Stein des Antoßes ja nicht mehr lesen.
    Ich hoffe auch für ihn, dass das Thema bald zu einem für ihn positiven Ende kommt.

  9. supeermario sagt:

    ich mag keine werbung in privaten blogs…
    warum? ich verstehe blogger als andere (als die anderen) so kleine revoluzer sozusagen. sobald kommerz ins spiel kommt, sehe ich den blog in einer reihe mit spiegel-online (die intellektuellen bildzeitung) und/oder ähnlichen portalen. ein blogger macht das ganze ja freiwillig und nicht um geld zu verdienen (dachte ich zumindest?).

  10. Markus sagt:

    Ja supeermario, ich kann deine Einstellung auf jeden Fall auch nachvollziehen. Im Gegensatz zu den von dir gelaufenen Kilometern in unserem Nike+ Wettkampf… Geht ja mal gar nicht :)

    In erster Linie versuche ich durch die Werbung Webhostungkosten zu decken. Das mag jetzt vielleicht etwas merkwürdig klingen, aber es wäre doch toll, wenn das Bloggen für jede Seite kostenlos wäre:

    Für den Leser und auch für den Autor. Natürlich gibt es auch Dienste wie Blogger oder Wordpress.com die einen kostenlosen Blog anbieten, aber ich persönlich finde es viel besser, den Blog auch auf einer eigenen Domain mit eigenem Webspace zu hosten und so jederzeit relativ frei zu sein, was die Auswahl an Scripts und Themes betrifft.

    Letztendlich ist es natürlich fragwürdig ob es dann überhaupt noch Sinn macht “für die paar Euros” überhaupt Werbung zu schalten. Aber vielleicht ist es ja einen Versuch, mit der hoffentlich nicht zu penetranten Werbung, wert.

    Vielen Dank, dass du trotz den bisher geschriebenen Kommentaren noch deine Meinung gesagt hast!

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