Archiv für die Kategorie: “Allgemein”



Wahrscheinlich lauf ich gerade in der Gefahr von einer Menge Menschen gehasst zu werden, doch nach einer kurzen Diskussion über das Thema Spenden, muss ich das einfach mal los werden:

Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen, wie Menschen für Tiere Geld spenden können!

So, jetzt ist es raus! Mit Spenden meine ich nicht, das eigene Haustier zu versorgen, sondern Spenden an Tierheime, Tierpatenschaften oder z.B. dem Deutschen Tierschutzbund E.V.

Steht nicht der Mensch im Vordergrund?

Armes Kind Hund in sehr schlechtem Zustand
Quelle Bild | Lizenz Quelle Bild | Lizenz

Ich habe ja gar keine Abneigung gegen Tiere! Im Gegenteil! Doch ich habe den Eindruck, dass mit jeder normalen Spende für ein Tier, vielleicht ein Menschenleben in ärmeren Ländern gerettet werden könnte. Das notwendige Medikament / die rettende Impfung ist oft gar nicht so teuer wie von vielen vermutet.

Klar, stellte sich mir da auch die Frage:

Kann oder darf man da überhaupt unterscheiden?

Spenden für einen guten Zweck ist super! Basta!

Klar… so ist das. Und irgendwie sollte man Menschen auch nicht kritisieren, ganz egal für welchen (guten) Zweck sie ihr hart verdientes Geld spenden.

Jeder kann mit seinem Geld machen was er will

Aber der Gedanke “Was hätte eine Organisation, die sich für Menschen einsetzt, mit dem gleichen Geld machen können?” drängt sich mir bei jeder Ankündigung einer höheren Spende für Tiere auf. Wenn ich allein schon sehe, für welche Zwecke bei der Organisation “Stiftung für das Tier im Recht” Geld gesammelt wird:

  • Ausbau einer Bibliothek
  • Verfassen eines Praxisratgebers
  • Erweiterung einer Datenbank für Straffälle im Jahr 2007! (?)

Versteh ich nicht.

Natürlich, Tiere werden festgehalten, eingesperrt, gequält, unter unmöglichen Zuständen gehalten. Das gleiche Trifft aber auch auf Menschen zu!

Was würdest du machen? Welches Leben zählt mehr? Mensch oder Tier?

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Victoria Lindsay Video - eight teenagers invite girl over and beat her Victoria Lindsay Video - eight teenagers invite girl over and beat her (2)

“Ich schätze wir schaffen es in diesen Ferien nicht mehr an den Strand” scherzte eine der Täterinnen bei ihrer Festnahme. Eine andere fragte, ob sie morgen rechtzeitig zum Cheerleading erscheinen könne.

Doch weder Alkohol unter 21 noch ein später Clubbesuch war der Anlass für die Festnahme der 6 Mädchen und zwei Jungen. Zuvor hatten einige der Teenager auf brutalste Weise auf eine gleichaltrige eingeschlagen. Die 16-jährige Victoria “Tori” Lindsay trug von der gewalttätigen Auseinandersetzung ein entstelltes Gesicht, Blutergüsse, eine Gehirnerschütterung und Verletzungen am linken Auge und Ohr mit sich.

Die Ausschnitte des Videos, welches mittlerweile durch die Polizei veröffentlicht wurde, kursiert auch schon auf den großen Videoportalen wie YouTube unter dem Namen “eight teenagers invite girl over and beat her” und wird in den großen US-TV News heiß diskutiert.

Der Grund für die Existenz des Videos ist noch schockierender: Laut Informationen der Ermittler, wie Sherrif Grady Judd planten die Täterinnen das Video im Anschluss im Internet zu veröffentlichen. Dies nur um das Opfer noch weiter zu demütigen.

Das Video hat es - zumindest in Auszügen - durch die Polizei veröffentlicht, ins Internet geschafft, aber die gewünschte Wirkung erzielte es nicht: Die 6 Mädchen, sowie ein Junge sitzen zu diesem Zeitpunkt in Jugendhaft und der 18-jähriger Täter wurde vorerst ins Gefängnis für Erwachsene gesteckt. Vorwurf: Schwere Körperverletzung und Freiheitsberaubung.

Besonders verwunderlich ist, dass gerade von den weiblichen Tätern die körperliche Gewalt ausging, wobei die beiden Jungen “schmiere Standen” und sporadisch wegen der Lautstärke warnten, die vom Geschehen ausging, da die Nachbarn sonst hellhörig würden.

Auch wenn einige der Mädchen eine eher passive Rolle einnahmen, wie die 17-jährige Mercades Nichols, die laut Aussage ihrer Mutter das Opfer gewarnt haben soll in das Haus (ihrer Großmutter) zu gehen und anschließend das Video an die Polizei übergeben haben soll, tätigte doch keine den Anruf bei der Polizei oder griff sonst irgendwie in die 30-Minuten lange, körperliche Erniedrigung Victoria Lindsays ein.

Ganz im Gegenteil: Das gerade schlagende Mädchen wurde sogar noch per Zuruf aufgefordert nicht aus Versehen die nahestehenden Möbel zu beschädigen.

Sämtliche Videoausschnitte auf denen die Mädchen auf Victoria Lindsay einprügeln, die zur Zeit in den US-Nachrichten zu sehen sind, entstanden erst, nachdem das Opfer Bewusstlos war!

Der Auslöser

Grund für die Schläge seien angeblich negative Äusserungen des Opfers auf ihrer MySpace Seite gegenüber den Tätern gewesen, was wahrscheinlich auch mit ein Grund für die Popularität des Videos “eight teenagers invite girl over and beat her” sein mag.

Während YouTube sich bemüht das Video aufgrund massiver Gewaltdarstellung immer wieder auf neue zu löschen, wurden mittlerweile schon hunderte Videoantworten von Privatpersonen veröffentlicht, in denen das Opfer bemitleidet wird und Spekulationen über die Anwendung des US Jugend- oder Erwachsenenrecht geäußert werden.

Videos, welche den vollen Namen der Täter mit der dazugehörigen Anschrift und Telefonnummer zeigen, rufen mittlerweile schon zu Racheakten und Telefonterror auf. Laut Informationen des Star-Telegram sei dies auch bereits geschehen:
Die Großmutter eines zum Täterkreis gehörenden Mädchens, Mary Nichols, soll bereits mehrere Anrufe mit obszönen Inhalten erhalten haben. Zudem wurde ihr Wagen verkratzt.

Welche Strafe die 8 Teenager erhalten, wird sich wahrscheinlich in den nächsten Tagen oder Wochen herausstellen. Ihre Gesichter, ihre Namen, Adressen und Telefonnummern sind auf jeden Fall schon unwiderruflich ins Internet, dem großen Mediengedächtnis, eingegangen.

 
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Ganz einfach: Ein Ort an dem voll ausgebildete Lehrer sitzen, den ganzen Tag nichts tun und dafür das volle Gehalt beziehen!

Rubber Room - Teacher Prison
Bild: Bearbeitet von Aufgesucht.de (Quellen: o2ma + AmyMarch) - Lizenz

Wo gibt es sowas? In New York City. Was sich wie ein Traum für den ein oder anderen anhört, ist in Wirklichkeit ein “Temporary Reassignment Center”, wie es die New Yorker Behörden nennen. Unter Lehrern hat sich längst der Begriff “Rubber Room” durchgesetzt.

New York ist mit ca. 1,1 Million Schülern und geschätzten 80.000 Lehrkräften das größte Schulsystem der Vereinigten Staaten von Amerika.

Auch Lehrer machen Fehler - manche schwerwiegend, manche nicht so

Doch was machen die Behörden, wenn mal ein Lehrer aus der Reihe tanzt? Auffällig wird? Inkompetent ist? Nicht zum Unterricht erscheint? Schüler sexuell belästigt? Während in Deutschland bei Beamten und Lehrern ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden würde, steckt man die auffällig gewordenen New Yorker Lehrer in den Rubber Room! Deswegen gibt es auch schon einen weiteren Begriff der sich gebildet hat: Das Gefängnis für Lehrer.

Und was machen diese Leute nun in dem Rubber Room?

Nichts! Sie müssen jeden Tag, normalerweise von acht Uhr morgens bis drei Uhr nachmittags in diesem Raum verweilen und nichts tun, außer anwesend sein. Dafür gibt es weiterhin die volle Bezahlung. Zwar wird in vielen Fällen ein Verfahren zur Untersuchung der Vorfälle eingeleitet, aber bis dies abgeschlossen ist, können schon mal Monate, teilweise Jahre vergehen.

Auf den Seiten der Five Boroughs Productions, die zur Zeit an einer Dokumentation über den Rubber Room arbeiten, ist zu erfahren, dass es dort Lehrer gibt, die schon seit 8-10 Jahren, jeden Tag auf’s Neue, wieder in diesem Raum erscheinen müssen. Und dort nichts machen.

Welche Lehrer kommen in den Rubber Room?

Wie schon zuvor gesagt, handelt es sich überwiegend um Vergehen der Lehrer, die nicht mehr vom Direktor geduldet werden können. Allerdings ist dies natürlich auch Auslegungssache des entsprechenden Personals. So beschrieb ein Lehrer im This American Life Podcast kürzlich, dass er sich mit einem Kollegen privat unterhalten hat und dabei das Wort “F u c k” verwendete. Was er jedoch nicht gesehen hatte war, dass die Tür zum Klassenzimmer aufstand und so einige Schüler diesen Ausdruck hören konnten.

Erst mal ist es wichtig zu wissen, dass das Wort “Fuck” in den Staaten und auch in vielen anderen englischsprachigen Ländern, in einer solchen Frequenz von Jugendlichen und Erwachsenen verwendet wird, dass kaum noch die Assoziation mit dem eigentlichen Sinn des Wortes aufgebaut wird.
So gehören Sätze wie “This is fucking amazing!”, “Who the fuck are you?”, “Who gives a fuck?” oder “He’s just fucking with your mind” in vielen Kreisen schon zum normalen Sprachgebrauch und das Wort wird dort auch sehr, sehr häufig als Fluchwort verwendet. Wie zum Beispiel in Deutschand: “Verdammt” oder “Mist”.

Auf jeden Fall, wurde der oben erwähnte Lehrer ins Temporary Assignment Center versetzt und machte dort - über Monate - nichts anderes außer lesen oder sich langweilen.

Also im Rubber Room sitzen neben den Lehrern, die eine fristlose Kündigung wirklich verdient hätten, auch Personen, die nur ein mal unvorsichtig waren oder die von Schülern in diese Situation gedrängt wurden. Drohungen von Schülern wie “halt’s Maul oder ich sag, dass du mich angefasst hast” seien auch schon vorgekommen.

Wie ist die Atmosphäre im Rubber Room?

Laut den Aussagen des American Life Podcasts und der Five Boroughs Productions sehr feindlich! Jeder Stuhl, auch wenn er frei ist, würde von bereits Anwesenden wie ihr Eigentum verteidigt. Es gibt Schlägereien unter Lehrern. Die Räume sind total überfüllt. Lehrer reden gerne… der Lautstärkepegel wird unerträglich.
Andere ziehen sich total zurück. Sprechen mit keinem. Lesen, hören Musik, malen, schauen Filme auf mobilen Playern weil es kein Strom gibt.
Manche schaffen es sogar nebenbei noch ein kleines Unternehmen zu führen.

Doch der Großteil hasst die Ungewissheit. Wann passiert etwas? Kündigung? Wiedereinstellung?

Man geht momentan von 600-900 Lehrern aus, die in solchen überfüllten Räumen sitzen.

Die Kosten für das Gehalt, den Verfahren und dem Rubber Room an sich belaufen sich schätzungsweise auf 25-40 Million USD jährlich. Geld für unglückliche Menschen, die den ganzen Tag nichts anderes tun als abzuwarten, bis ihre Anwesenheitspflicht beendet ist.

Anscheinend steht es um das Schulsystem in New York nicht wirklich gut. Über 40% aller Lehrer, geben schon nach dem vierten Jahr der Einstellung freiwillig auf! Andere gehen in den Rubber Room. Im Falle einer Wiedereinstellung, nach der langen Zeit ohne wirkliche Beschäftigung, wird der Lehrer von seinen Vorgesetzten und Kollegen oft als vorbelastet angesehen und hat Probleme seinen Ruf wiederherzustellen. Auch wenn im Nachhinein die Unschuld festgestellt wurde.

Über lange Zeit war das Problem vollkommen unbekannt. Viele Lehrer hatten keine Ahnung über die Existenz des Rubber Rooms. Doch mittlerweile nehmen sich auch die größeren Medien, wie die New York Times, des Themas an und hinterfragen den Sinn der Maßnahme, die das New York Department of Education weiter verfolgt.

Bleibt abzuwarten, wie lange noch gelangweilte Lehrer, schuldig oder unschuldig, in diesen Räumen verweilen müssen. Eins ist sicher: Ganz gleich, mit welchem Ergebnis die Lehrer irgendwann aus dem Rubber Room entlassen werden. Gekündigt oder mit Wiedereinstellung: Bessere Lehrer gehen daraus nicht hervor.

 
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Berg - Schnee

Robert Scoble, wohl einer der bekanntesten Blogger aus den Staaten, ist momentan auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF), einer jährlich in Davos (Schweiz) stattfindenden Veranstaltung, auf der sich berühmte Vertreter aus Wirtschaft, Technologie, Gesellschaft und Politik treffen.

Robert Scoble

Mark Zuckerberg

Robert Scoble
Foto: Robert Scoble
Mark Zuckerberg
Foto: Elaine Chan and Priscilla Chan [LIZENZ]

Dort hatte er, unter anderem, auch die Gelegenheit mit Facebook Gründer und Multimillionär Mark Zuckerberg durch die Straßen Davos zu laufen und ihn bei der Gelegenheit zu fragen, warum er Schwierigkeiten hat, mit der Presse und Blogs umzugehen. Darauf antwortete Zuckerberg laut Scoble, er sei schüchtern aber versprach Scoble gleichzeitig, sich in Zukunft mehr mit Bloggern zu treffen und ihm, in den Staaten,ein Videointerview zu geben.

“It was an amazing admission”
[Es war ein erstaunliches Zugeständnis]

verriet uns Scoble in seinem Blogpost. Im weiteren Verlauf des Gesprächs, unterhielten sich die beiden über Web-Technologie sowie der Zukunft Facebooks und dessen Management.

“I wish I had his poise and skills and I’m almost twice his age”
[Ich wünschte ich hätte seine Selbstsicherheit und Fähigkeiten und ich bin fast zwei mal so alt wie er]

Das ist wohl das größte Lob, was Robert Scoble dem 23 jährigen Zuckerberg in diesem Zusammenhang geben konnte.

Weitere Gesprächsthemen, waren unter anderem, die bald anstehende Facebook Übersetzung, mehr Funktionalität im Bereich Nachrichtenübermittlung, Kontaktverwaltung, Fotoverwalung und die Fehler, die bei der Implementierung von Beacon gemacht wurden.

Beacon ist ein Facebook Werbesystem, welches von externen Webseiten wie ebay Daten erhält und sie dann auf der Profilseite des jeweiligen Mitglieds z.B. mit einem Hinweis auf den zuletzt gekauften Artikel anzeigt. In Kritik geraten war Beacon, weil es automatisch für jeden User aktiviert wurde und man sich explizit für jeden Dienst abmelden musste. Dies wurde mittlerweile aber schon geändert.

Es ist echt interessant zu sehen, mit welchen Menschen Robert Scoble auf dem Weltwirtschaftsforum zusammentrifft. Auf den Videos, seines kürzlich gestarteten Handy-LiveStreaming-Videoportals QIK, welches Scoble auch selbst in Davos nutzt, sieht man berühmte Persönlichkeiten wie Bono (U2), Schimon Peres (Präsident Israel) oder Michel Dell (Gründer Dell.com).

Robert Scoble veröffentlicht übrigens auch Fotos via Flickr, die hier eingesehen werden können. Drei davon möchte ich euch hier auch zeigen:

Robert Scoble und Schimon Peres [Präsident Israel]

Robert Scoble und Shimon Peres
(Foto: Robert Scoble | Lizenz)

Chad Hurley [Mitgründer Youtube]

Chad Hurley - Mitgründer YouTube
(Foto: Robert Scoble | Lizenz)

Königin Rania [Königin von Jordanien]

Königin Rania von Jordanien
(Foto: Robert Scoble | Lizenz)

Trotz der, oft von Globalisierungsgegnern geäußerten Kritik, gegen das Weltwirtschaftsforum, bleibt es für mich spannend, welche Persönlichkeiten aus den verschiedensten Bereichen, hier zusammentreffen und durch ihren Einfluss vielleicht auch etwas zum Positiven bewegen können.

 
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Eine Hackergruppe, die sich selbst “Anonymous”, zu deutsch Anonym nennt, hat ein Video ins Internet gestellt, welches der Scientology Kirche den Krieg erklärt. Sie kündigten an, Scientology durch ihre Aktionen zu zerlegen bzw. aufzulösen (engl.: dismantle).

offizielles Video der Hackergruppe Anonymous (englisch)



Das Video sorgte auf vielen Onlineplattformen für Aufruhe und tauchte, gleich mehrere Male, bei der im englischsprachigen Raum sehr bekannten Seite digg.com auf, bei der Internetzbenutzer durch ihre Stimme, Seiten im Internet bewerten und bekannt machen können.

Anonymous attakiert mit dDOS Attacke

Schon kurz nach oder während der Veröffentlichung des Videos, welches mittlerweile mehrfach auf allen Videoplattformen kopiert und angesehen wurde, fuhren die Hacker eine dDOS Attacke gegen Webseiten und Rechner der Scientology durch, was zur Konsequenz hatte, dass diese Seiten teilweise nicht mehr erreichbar oder nur sehr langsam aufzurufen waren. Einige Internetauftritte, seien sogar von Seiten Scientologys aus dem Netz genommen worden, um weiteren Schaden zu vermeiden.

Tausende schwarze Fax-Seiten gesendet

Laut Wired.com, sollen die Hacker zudem massig anonyme Anrufe auf Scientology Anschlüssen getätigt haben sowie Fax-Endlosschleifen, mit komplett schwarzen Seiten, zu den durch die Hacker in Erfahrung gebrachten Nummern gesendet haben.

Auslöser für diese Aktion, soll angeblich der erfolgreiche Scientology Versuch gewesen sein, dass Tom Cruise Video von YouTube nehmen zu lassen, in welchem dieser in sehr positiven Tönen, teilweise euphorisch, über die Scientology Kirche spricht.

youtube_cruise_entfernt

Geheime Dokumente wurden veröffentlicht

Die geheimen Dokumente, die von Scientology Servern gestohlen wurden, beinhalten zum Teil Strategien zur Mittelbeschaffung, Urkunden für Mitglieder und Planungsrichtlinien für Veranstaltungen.

geheime_dateien_scientology

Die Hacker haben starke Gegner

Bereits vor einigen Monaten haben Hacker, wahrscheinlich erfolgreich, versucht auf Server der Scientology zuzugreifen. Daraufhin wurde von Scientology ein Kopfgeld von 5.000USD für die Namen der Hacker ausgesetzt. Die Meldung dieser Nachricht wurde mittlerweile schon wieder von der Scientology Domain entfernt, ist aber noch über das Internetarchiv archive.org einzusehen.

Scientology wird transparenter

Durch den Angriff wird Scientology sicherlich viel transparenter als zuvor.

Der oft laut gewordene Vorwurf, dass es sich bei der Scientology Kirche um ein strategisch planendes Unternehmen, mit dem Ziel finanzielle Mittel zu beschaffen handeln würde, wird durch die veröffentlichten Dokumente eher bestärkt.

Mittlerweile ist sogar das Einführungsvideo für neue Scientology Mitglieder aufgetaucht und auch immer wieder zum Download verfügbar, welches per Kamera in einem kinoähnlichen Raum aufgenommen wurde.

Anonymous wird nicht müde

Die Hackergruppe Anonymous hat mittlerweile auch schon eine Pressemeldung veröffentlicht (englisch).

Bleibt abzuwarten, welche Aktionen noch folgen. Durch die Internetgemeinschaft, die sich besonders in den Staaten momentan sehr für das Thema interessiert, ist es sehr unwahrscheinlich, dass eventuell weitere veröffentlichte Dokumente, durch die Scientology Anwälte, unbemerkt aus dem Netz genommen werden können.

 
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Ich wünsche allen Aufgesucht.de Lesern ein tollen Start in das neue Jahr. In einigen Ländern (wie zum Beispiel bei Fudge in Australien) ist der Jahreswechsel ja bereits vollzogen, doch hier in Deutschland steht die ganze Feierei und das Feuerwerk noch an.

Einen langen Jahresrückblick möchte ich euch an dieser Stelle ersparen und hoffe einfach nur, dass der Rutsch ins neue Jahr ohne viele Komplikationen von statten geht :)

Einen besonderen Gruß noch an meine “Internet Homies” Caracasa, Fudge, Mario, Nicole und Tobe!

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Vor kurzem habe ich noch ganz stolz über meine Neuanschaffung, einer Canon Power Shot A720 IS Digitalkamera berichtet und jetzt wurde sie mir schon geklaut. Und zwar im Alpincenter Bottrop und höchstwahrscheinlich direkt aus der Tasche. Mit der 4 GB Speicherkarte ist die Kamera ungefähr 250 Euro wert.

Nun frage ich mich, ob es eventuell möglich ist, den “Täter” zu finden, sobald er Bilder der Kamera ins Internet hochläd. Ein Originalbild (unberarbeitet), welches ich mit der Kamera geschossen habe, ist hier zu finden:

ORIGINALBILD

Leider konnte ich aus diesem Bild nur folgende EXIF Daten entnehmen:

[Camera]
Camera Manufacturer : Canon
Camera Model : Canon PowerShot A720 IS
Orientation : top-left (1)
X Resolution : 180
Y Resolution : 180
Resolution unit : Inch
Date modified : 2007:12:21 11:17:39
YCbCr Positioning : centered (1)

[Image]
Exposure time [s] : 1/640
F-Number : 4.0
ISO speed ratings : 80
EXIF version : 02.20
Date taken : 2007:12:21 11:17:39
Date digitized : 2007:12:21 11:17:39
Components configuration : YCbCr
Compressed bits per pixel : 5
Shutter speed [s] : 1/636
Aperture : F4.0
Exposure bias value : 0
Max aperture : F2.8
Metering mode : Multi-segment (5)
Flash : No flash
Focal length [mm] : 5.8
FlashPix Version : 01.00
Colour space : sRGB
EXIF image width : 3264
EXIF image length : 2448
Interoperability offset : 3362
Focal plane X-Resolution : 43520/3
Focal plane Y-Resolution : 2448000/169
Focal plane res. unit : Inch (2)
Sensing method : One-chip color area sensor (2)
File source : DSC
Custom rendered : Normal process (0)
Exposure mode : Auto (0)
White balance : Auto (0)
Digital zoom : 1/1
Scene capture type : Standard (0)

[Makernotes]
Macro : Normal
Selftimer : Off
Compression setting : Super fine
Flash mode : Auto + red-eye reduction
Drive mode : Single or timer
Focus Mode : Single
Image size : Large
Easy shooting : Full Auto
Contrast : Normal
Saturation : Normal
Sharpness : Normal
ISO value : Auto
Metering mode : Evaluative
Focus type : Auto
AF point : Unknown
Exposure mode : Easy shooting
Lens Type : 65535
Long focal : 34800
Short focal : 5800
Focal units / mm : 1000
White balance : Auto
Sequence number : 0
Image number : 100-597
Owner name :

[Thumbnail]
Compression : 6
X Resolution : 180
Y Resolution : 180
Resolution unit : Inch
Thumbnail offset : 5108
Thumbnail length : 3614

Wird vielleicht noch irgendwo eine Seriennummer in diesen Informationen abgespeichert? Wenn dies der Fall wäre, könnte man ja eventuell Fotos einer bestimmten Kamera zuordnen und sie so auch wieder aufspüren.

Vielleicht kennt sich ja jemand noch ein bisschen besser aus und kann mir weiterhelfen.

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Von Nicole habe ich einen “Weihnachtsstock” zugeworfen bekommen. Vielen Dank dafür! Nun muss ich aber, bevor ich dieses Stöckchen beantworte, erst mal was loswerden und hoffe damit nicht zu viel Verärgerung zu verursachen.

Was ist ein Stöckchen?

Es gibt sicherlich manche, die noch gar nicht wissen, was ein “Stöckchen” überhaupt ist. Es handelt sich um eine Art online Kettenbrief. Jemand startet ein Stöckchen und wirft es meistens an mehrere Blogs weiter, indem sie direkt mit Namen des Autors verlinkt werden. Normalerweise merken die Autoren dann durch den eingehenden Link, dass sie ein Stöckchen “abbekommen” haben.
Das Stöckchen, welches fast immer aus Fragen zu diversen Themen besteht. wird nun mit einem Link zum ursprünglichen Blogpost beantwortet, sodass der neu geschriebene Text auch als Trackback zu finden ist.

Wenn das Thema des Stöckchens von Interesse ist, kann man so also durch ziemlich viele Blogs stöbern und ganz verschiedene Antworten lesen. Zudem werden dadurch natürlich auch die Besucherzahlen und Backlinks erhöht. Letztere sind besonders für ein höhreres Ranking in den Suchmaschinen ausschlaggebend. Wobei zu sagen ist, dass viele Blogger ein Stöckchen auch einfach nur aus Spaß an der Sache und nicht aus irgendwelchen SEO Gründen starten.

Warum nur dieses eine Stöckchen?

Ehrlich gesagt sind mir die Fragen in den Stöckchen oft zu persönlich oder aber zu uninteressant für die regulären Besucher eines Blogs. Ich habe nur selten Stöckchen gesehen, aus denen Besucher des jeweiligen Blogs, die den Autor nicht schon länger durch das Bloggen kennen, wirklich sinnvolle Informationen ziehen können.

Hier ist ein Stöckchen, welches ich mal zur Abwechslung für Blogger ganz interessant fand. Dort hat jeder verschiedene Daten seiner Google Analytics Statistiken ohne absolute Zahlen veröffentlicht. So konnte man durch ganz viele verschiedene Blogs surfen und die jeweiligen Statistiken mit den eigenen vergleichen.

Jetzt mach schon! Her mit dem Stöckchen!

Ja, ja… genug geschwafelt, hier die Beantwortung des Stöckchens von Nicole:

Drei materielle Wünsche zu Weihnachten:

  • Apple iMac 24″ [wünsch ich mir nicht wirklich von jemandem, aber man darf ja noch träumen dürfen :)]
  • Kamerazubehör
  • Büchergutschein

Drei Menschen, mit denen ich gerne Weihnachten feiern würde:

  • meiner Familie

Drei Menschen, die von dir ein Weihnachtsgeschenk erhalten:

  • Mama
  • Papa
  • Bruder

Drei Menschen, die von mir dieses Stöckchen erhalten:

Fühlt euch aber nicht verpflichtet, das Stöckchen zu fangen. Ich wäre nicht böse :)

Wünsche noch ein schönes Wochenende!

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Kommt eigentlich ehr selten vor, dass ich etwas über diesen Blog an sich schreibe. Heute habe ich aber ein paar Änderungen an der Sidebar gemacht, mal wieder die Statistiken angesehen und ich dachte es ist mal Zeit für ein paar Bloginterne News, sollte es jemanden interessieren :)

Zwar möchte ich momentan noch keine absoluten Zahlen nennen, aber mit der Besucherentwicklung auf diesem Blog bin ich momentan äußert zufrieden. Lediglich die Anzahl der Feed Subscriber könnte noch ein bisschen wachsen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Anzahl nicht so stark gestiegen ist, weil ich ein relativ weites Themenspektrum auf diesem Blog behandle:

Den Rest des Eintrages lesen »

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Sollte es tatsächlich noch Personen geben, die von dem jährlichen Event noch nichts mitbekommen haben :)

Bei NaNoWriMo geht es um ein Projekt, welches sich an alle richtet, denen schon mal die Idee gekommen ist ein Buch zu schreiben. Ein Buch? Ja richtig gelesen!

Ziel ist es, im Monat November ein solches mit 50.000 Wörtern zu verfassen. Der Zeitraum ist hierbei absichtlich eng bemessen, weil viele, die bereits den Versuch gestartet haben, selber ein Buch zu schreiben, oft wegen der zu überarbeitenden Rechtschreibung und Grammatik verzweifelt aufgeben.

Bei NaNoWrimo muss man aber, aufgrund des engen Zeitraums, auf diese Maßnahmen verzichten und wird angespornt einfach loszuschreiben.

Es gibt ein sehr, sehr aktives Forum, bei dem man sich im ganzen November und auch danach Tipps und Tricks holen kann.  Natürlich kommt auch die Diskussion über den Kaffee- und Teebedarf nicht zu kurz.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es ein sehr hartes Projekt ist und 50.000 Wörter nicht gerade wenig ist. Wer Lust hat kann noch einsteigen und sich registrieren. Heute um 00:01 geht es los!

Wenn ihr dabei seid, oder die Absicht habt euch zu registrieren, könnt ihr mich gerne anschreiben oder hier einen Kommentar hinterlassen. Vielleicht kann man sich ja ein bisschen motivieren.

Übrigens: Das Buch kann man zwar nachher durch ein bestimmtes Script validieren, d.h. es wird geprüft, ob wirklich 50.000 Wörter geschrieben wurden, aber keiner vom NaNoWriMo Team liest sich diese Einsendungen durch. Es wird nachher also keine TOP 10 geben oder so.
Sollte das Ergebnis wirklich so gut geworden sein, dass ihr über eine Veröffentlichung nachdenkt, müsste man selber Wege finden das Buch an den Mann zu bringen ;) Es gibt sogar manche, die ihr “ganzes Werk” auf ihrem Blog veröffentlichen.

Viel Spaß!

Hier nochmal der Link zur deutschen Beschreibung auf der offiziellen NaNoWriMo Seite

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